Kollektionen Perlen Gellner Zuchtperlen

Akoya-Zuchtperlen

Akoya-Zuchtperlen sind bekannt als Klassiker unter den Zuchtperlen. Sie stammen vorwiegend aus den Meeresregionen um Mittel- und Südjapan sowie China und werden dort in der Pinctada Martensii und Pinctada Fucata gezüchtet. Von der Form her überwiegend symmetrisch rund, reicht ihr natürliches Farbspektrum von hellem Weißrosé über Zartcrème bis hin zu Champagner und Silbergrau. Akoya-Zuchtperlen werden in Größen von 2 bis 11 Millimeter gezüchtet, wobei Größen über 9 Millimeter selten und entsprechend wertvoll sind.


Südsee-Zuchtperlen

Südsee-Zuchtperlen sind die kostbarsten unter den Zuchtperlen. Sie wachsen in der Perlauster Pinctatda Maxima, die in den warmen Meeresregionen des Indischen und Pazifischen Ozeans mit Schwerpunkt in australischen Gewässern zu Hause ist. Diese Auster kann bis zu 30 cm groß und 5 kg schwer werden. Und auch die Zuchtperlen können mit ihrer starken Perlmuttschicht Größen von 8 bis 16 mm erreichen. Zuchtperlen über 13 mm sind schwer zu züchten und Exemplare über 17 mm extrem selten. Die Südsee-Zuchtperle gilt als
Königin der Zuchtperlen mit einem Farbspektrum von Silberweiß und Weiß-Rosé über feine Creme- und Champagnertöne bis zu einem tiefen Gold.


Tahiti-Zuchtperlen

Tahiti-Zuchtperlen sind dunkle Südsee-Zuchtperlen und stammen überwiegend von Perlfarmen in Französisch-Polynesien. Sie wachsen in der schwarzlippigen Auster Pinctada Margaritifera, Gattung Cumingii. Diese Austern sind berühmt für ihre Größe und ihre Fähigkeit, naturfarbene schwarze Zuchtperlen hervorzubringen. Sie werden zwischen 8 und 16 mm groß. Zuchtperlen über 12 mm sind schwer zu züchten und Exemplare über 16 mm extrem selten. Von den Schattierungen der Zuchtperlen kann man sehr gut ihr spannendes Farbspektrum ableiten, das von Dunkelgrau bis Anthrazitgrün und Aubergine reicht. Charakteristisch sind der metallisch wirkende Glanz und die wechselnden Schattierungen innerhalb einer Tahiti-Zuchtperle.


Süßwasser-Zuchtperlen

Süßwasser-Zuchtperlen wurden früher fast nur im namensgebenden japanischen Biwasee bei Kyoto gezüchtet. Heute werden sie meist als kernlose Zuchtperlen auf Perlfarmen in chinesischen Flüssen und Seen gezüchtet. Ihre Formen sind vielfältig, oft rund oder barock. Das Farbspektrum reicht von Weiß-rosé über Lachsorange bis zu Braunviolett. Ihre Größe reicht von 2 bis 12 mm, wobei Zuchtperlen über 8 mm oft mit Kern gezüchtet werden. Die Wachstumsphase von Süß-wasser-Zuchtperlen beträgt 1,5 bis 4 Jahre.


Fiji-Zuchtperlen

Fiji-Zuchtperlen wachsen in einer Unterart der Auster Pinctada margaritifera heran, die vorwiegend in den Meeresregionen des Westpazifiks beheimatet ist. Das Perlmutt der Fiji-Zuchtperle bietet eine große Farbvielfalt und die tatsächliche Körperfarbe der Auster ist viel intensiver als in anderen Zuchtgebieten. Ihr Farbspektrum reicht von Tiefgrün über Braunbronze bis hin zu warmen Auberginetönen. Fiji-Zuchtperlen zeichnen sich durch eine sehr gute Perlmuttbeschichtung aus und ihre Oberflächenstruktur ist sehr gleichmäßig. Die Durchschnittsgröße einer Fiji-Zuchtperle beträgt 7 bis 15 mm wobei Größen bis zu 18 mm möglich sind.


Kasumiga-ura Zuchtperlen

Kasumiga-ura Zuchtperlen sind japanische Süßwasser-Zuchtperlen und werden erst seit 7-8 Jahren sowohl im Kasumiga-ura See (nördlich von Tokyo) als auch im Biwasee gezüchtet. Sie werden mit runden und flachen Kernen gezüchtet, die Schichtdicke über dem Kern beträgt oft 2 mm mehr. Der Kern wird mitten ins Zentrum implantiert und ist ca. 7 mm groß. Kasumiga-ura Zuchtperlen sind zwischen 8 bis 15 mm groß. Ihre Farben reichen von Zartrosé bis hin zu einem Violett, oft mit einem fast metallischen Glanz. Die Produktion dieser Zuchtperlen ist sehr limitiert, das heißt nur wenige, auserwählte Importeure dürfen sie anbieten. Pro Jahr gibt es derzeit etwa 10.000 Kasumiga-ura Zuchtperlen.